Jens Baum

Was im Alltag wirklich hilft

Wege aus dem Labyrinth belastender Lebensgefühle

Leseprobe:
Kapitel "Kränkungen"
(pdf-Datei)

Erhältlich im Buchhandel und bei:
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und im online-Buchhandel


Was im Alltag wirklich hilft
Wege aus dem Labyrinth belastender Lebensgefühle
124 Seiten. Kartoniert. Format: 13,5 x 21,0 cm € 12,90
ISBN 978-3-956310959
erschienen Dezember 2013

Das Leiden der Menschen in ihre Alltagsproblemen ist groß, ja: viel zu groß. Es ist auch nicht zu erkennen, dass dieses Leiden allmählich geringer wird. In meinen beruflichen Jahren, in denen ich immer mit Menschen zusammen gearbeitet habe, sind mir die Verhaltensmuster, die diesem Leiden zugrunde liegen, immer deutlicher geworden. In der Zeit an einer psychosomatischen Klinik habe ich auch erfahren, wohin diese Verhaltensmuster führen können. Menschen können regelrecht psychisch erkranken, werden depressiv und verzweifeln am Leben.
Wie in einem Labyrinth irren sie zwischen all ihren Alltagsproblemen: Ärger, Kränkungen, Sorgen, sich belastet fühlen, enttäuschte Erwartungshaltungen, Vorwürfe, anderen recht machen wollen, Abhängigkeiten, Schuldgefühle und Trauer. Natürlich ist die Liste unvollständig.
Besonders schmerzhaft ist für diese Menschen, dass sie gar nicht wissen, wie sie in diese Konflikte und Situationen hineingeraten sind, geschweige denn, wie sie dort wieder heraus finden können. Dieses Rätselhaft ist besonders geeignet, die Menschen verzweifeln zu lassen. Und so gehen sie weiter ihren zweifelhaften Weg: mutlos, deprimiert, verunsichert, wütend, verzweifelt, erschöpft, verärgert und oft ohne Hoffnung.
Hier will ich gleich etwas formulieren, wovon ich fest überzeugt bin: Uns wird nicht zugemutet, ein zufriedenes erfülltes Leben nur dann führen zu können, wenn wir alle Psychologie studiert haben! Uns wird nichts Unmögliches abverlangt!
Alles was wir brauchen, ist ein klarer gesunder Menschenverstand, die Bereitschaft, sich auch ungewohnte Fragen aus ungewohnten Blickwinkeln zu stellen, nichts für gegeben hinzunehmen und offen für Antworten zu sein.
Sie werden erkennen, dass es letztlich gar nicht so kompliziert ist und dass es Lösungen gibt, die Sie bislang gar nicht gedacht haben.
Ich sehe mindestens drei Voraussetzungen, die ich für unabdingbar halte. Ohne Beachten dieser Erkenntnisse ist, davon bin ich überzeugt, kein zufriedenes Leben möglich. Sie werden erkennen, dass diese drei Themen innerlich zusammenhängen.


1. Wer mit der Realität streitet, der verliert. Immer und 100%ig. (Byron Katie, amerikanische Therapeutin)
Glauben Sie mir, immer zu verlieren, ist äußerst deprimierend. Es geht hier nicht darum, die Situation und die Dinge zu bewerten, sondern sie (ohne Ärger, ohne Murren!) als gegeben hinzunehmen. Das hat natürlich nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Im Gegenteil! Dies führt dazu, dass wir unsere Energie, unsere Kraft behalten, die wir dann dazu nutzen können, die Situation der Gegenwart für die Zukunft zu verändern. Auf diese Weise wird es uns gelingen, schwierige Situationen zu lösen.
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2. Menschen werden nicht beunruhigt durch die Dinge, sondern durch ihre Meinung über die Dinge.
Epiktetos, griechischer Philosoph (ca. 50 n. Chr.)
Dieser Satz lässt uns die ganze Macht, den ganzen Einfluss erkennen, den wir selbst auf unser Leben haben. Wir sind das ganze Leben lang immer wieder mit unerfreulichen und schwierigen Situationen konfrontiert. Wenn diese Dinge immer direkten Einfluss auf uns haben, dann kann es uns nicht gut gehen. Aber zum Glück ist es nicht so! Es sind immer unsere eignen Meinungen über diese Dinge, die uns selbst beeinflussen. Und wer bestimmt unsere Meinung? Natürlich wir selbst! In dieser Erkenntnis liegen ungeahnte Möglichkeiten zum Gestalten eines zufriedenen Lebens.

3. Es ist notwendig, eine eigene unabhängige Basis für das eigene Leben zu finden.
Immer wieder sehe ich, wie Menschen ihr Befinden vom Verhalten bzw. von Worten anderer Menschen abhängig machen. Sie haben nicht gelernt, eigenverantwortlich für das eigene innere Wohlbefinden zu sorgen, sondern erwarten, dass all das, was dafür notwendig ist, von anderen Menschen kommt. Da dies niemals gut funktionieren kann, spüren diese Menschen ständig einen inneren Mangel, über den sie sich beklagen und anderen deswegen Vorwürfe machen.
Die Zuwendung anderer Menschen ist natürlich etwas Wunderbares, über das wir uns von Herzen freuen können, natürlich! Dies sollte aber immer ein Geschenk sein. Wird es aber zur Lebensnotwendigkeit, ohne die wir nicht zufrieden leben können, fangen die Probleme an, die sehr heftig werden können. Dann haben wir uns in eine Abhängigkeit von anderen Menschen begeben, das nur Leid und Probleme mit sich bringt. Um diese Zuwendung zu erlangen, mühen sich viele Menschen regelrecht ab, machen es anderen recht, ignorieren eigene Grenzen bis hin zum Zusammenbruch, nur um diese Zuwendung zu erhalten. Und dann werden für diesen Zusammenbruch noch die anderen Menschen verantwortlich gemacht.

Meinem Buch „Was im Alltag wirklich hilft" ist neu und anders! Es beschreibt all diese alltäglichen Probleme aus neuen und überzeugenden Blickwinkeln. Es werden wie in einem freundschaftlichen Gespräch, direkt und klar, ungewohnte Fragen gestellt, deren Antworten sich der Leser kaum entziehen kann. Er wird zu Einsichten geführt, sie zur direkten Umsetzung im eigenen Leben motivieren. So wird deutlich, wie mit neuen eigenen Entscheidungen ein Weg zu einem zufriedenen Leben gefunden werden kann.
Es ist wichtig zu erkennen, dass es möglich ist, selbst zu bestimmen, wie wir uns im Leben fühlen, auch angesichts der unterschiedlichsten Lebenssituationen. Es ist möglich, die Abhängigkeit von anderen bzw. den Umständen abzulegen.
Es regt zum Lesen an, weckt Zuversicht und lässt die so oft empfundenen Gefühle von Frust und Enttäuschungen im Leben vergessen. Damit wird Platz für die Zuversicht im Leben geschaffen.

Vom Autor bereits erschienen:
Wie's weitergeht, wenn nichts mehr geht
Strategien in schwierigen Zeiten

Vertrauen statt Sorgen
Strategien für den Umgang mit Zukunftsängsten
(bisheriger Titel: Keine Angst vor morgen)

Reden-Verstehen-Glücklich sein!
Der etwas andere Helfer für ein gutes Miteinander ohne Missverständnisse


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